BIR - Hahnenbachtal - Box

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Die Haselmaus
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Re: BIR - Hahnenbachtal - Box

Beitragvon Die Haselmaus » 17.06.2018 22:42

Zeitig waren wir am gestrigen Samstag Morgen am Forellenhof angekommen, und erstaunlicherweise hat unsere NaviApp auch problemlos die Zufahrt dorthin gewusst. Es war gerade Frühstückszeit, aber gefrühstückt hatten wir schon vor der Abfahrt, wir wollten dann doch lieber gleich los.

Die Hitze der vergangenen Wochen war verflogen, und so konnten wir bei angenehmen 22°C die Schleife genießen, obwohl, es war insgesamt doch anstrengender als gedacht. Die Luftfeuchtigkeit war recht hoch und die Unwetter in der letzten Zeit mit sehr sehr viel Regen haben auch dort deutlich ihre Spuren hinterlassen. Streckenweise wateten wir durch den noch nicht abgetrockneten Matsch, tief bis über die Knöchel. Und, mal eben kurz Rasten und die zahlreichen und teils ausgefallenen äußerst bequemen Sitzgelegenheiten ausprobieren und die Landschaft genießen, das ging gar nicht: Sofort stürzten sich ganze Horden von Steckmücken auf einen. Nur Weiterlaufen und das bekannte Antistechmückenschutzmittel hat uns vor Schlimmerem bewahrt. Lediglich in höheren Gefilden, wie oben auf der Schmidtburg, und weit weg von jeglichem Gewässer und Überschwemmungsgebiet, hatten wir mal Ruhe vor den Plagegeistern.

Auf dem Weg zur zweiten Ruine blockierte ein frisch umgestürzter Baum unseren Weg. Drübersteigen ging nicht, drumherum ging auch nicht, untendrunter durch dann doch gerade noch so, nachdem wir unsere Rucksäcke vorausgeworfen haben. Unterhalb der Ruine trafen wir zwei Waldarbeiter. Die wussten davon noch gar nichts, muss wohl wirklich erst kurz zuvor passiert sein. Nach einem sehr netten Plausch stieg der Chef, der sich als Bürgermeister der angrenzenden Ortschaft entpuppte, umgehend auf sein Quad und düste dorthin, um die Lage zu erkunden. Am Montag wird der Baum beseitigt und der Weg wieder freigemacht, versprach er uns und bedankte sich für den Hinweis.

Insgesamt hatten wir bis dahin aber viiiel zu viel Zeit vertrödelt, besonders am Wasserlehrpfad, wo wir keine Infotafel ungesehen oder besser unausprobiert passierten, am grünen Klassenzimmer im düsteren Wald, und natürlich auf der Schmidtburg. Die Haselmäusin war dann leider irgendwann am Ende ihrer Kräfte, und so vertagten wir den Besuch des Bergwerks bzw. Museums und der Keltensiedlung und gingen zielstrebig weiter zum Finale.

Die Haselmaus hatte wohl die falsche Brille auf und nach kleinen Steinchen in irgendwelchen Felsen gesucht, und natürlich nichts gefunden. Aber die Haselmäusin hat es dafür bereits von Weitem entdeckt. Super Versteck, aber ganz schön steil da rauf. Erstaunt lasen wir, dass der letzte Eintrag von Saxmann schon bald zwei Jahre zurückliegt, was wir sehr schade fanden, gerade weil es insgesamt so eine wirklisch traumhafte Schleife ist. Insgesamt trafen wir auf Deutschlands schönstem Wanderweg 2012 an diesem wunderschönen Wochenende gerade mal zwei Pärchen und einen einsamen Wanderer.

Jedenfalls wollen wir nochmal wiederkommen und die "Zwillingsbox" noch finden und mehr Zeit für das Bergwerk und das Keltendorf mitbringen. Außerdem steht noch der Mittelalterpfad aus.

Vielen Dank an den Mummerumer, der das für uns organisiert und ermöglicht hat!

Vielen Dank an BalrogQ und den sehr sehr schönen und großen Stempel, der exakt unser Stempelkissen ausgefüllt hat, und dessen Abdruck nun unser feines kleines Logbuch schmückt. Der Box geht es gut!


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