PS - Käpt'n BlauVolf und das verschwunde Wasser

Transusen
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Re: PS - Käpt'n BlauVolf und das verschwunde Wasser

Beitragvon Transusen » 29.01.2018 9:03

Wir sind die Tour zwar noch nicht gelaufen,
aber als seewasseraffines Nordlicht neugierig auf die Geschichten von Käpt´n Blauvolf,
habe ich mir den Clue schon einmal angesehen.
Bei der Gebrauchsanweisung für die Eintragung der Kursänderungen ins Logbuch wähnte ich mich
allerdings von einem Hai gestreift:
Ein Strich auf der Kompassrose ist 1/32 eines Vollkreises, also 360°/32 = 11,25°
Bei Logbucheinträgen wird, um Verwechslungen mit der Null zu vermeiden, bei Ostkursen die englische
Abkürzung für Ost (East) = E verwendet (Dippelschisser, ich weiß)
Eine Kursänderung von NW (315°) um 10 Strich nach Steuerbord ergibt einen neuen Kurs von 315° + 10 x 11,25° = 427,5°,
427,5° - 360° = 67,5° (ENE).

Neugierig auf die Seefahrt im Pfälzer Wald sind wir trotzdem

Jürgen (Die Transusen)

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Die Viererbande
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Re: PS - Käpt'n BlauVolf und das verschwunde Wasser

Beitragvon Die Viererbande » 03.06.2018 21:04

7 oder 11 - das war schon die erste Frage, die sich heute mit Britta und Jürgen sowie GiveMeFive bereits im Vorfeld der turbulenten Bootsfahrt stellte, da der Clue nur mit 7km angegeben ist :o , aber wir waren auch auf die 11 vorbereitet :lol: .... so ging es denn bei herrlichem Wetter :D :D los.

Der Einstieg ist ein bisschen tricky, aber nachdem wir ihn dann gefunden hatten, waren wir begeistert über den Flusslauf und meisterten alle Hindernisse mit Hilfe der anderen Bootsinsassen :D :D und hatten viel Spaß dabei :lol: :lol: :lol: . Glücklicherweise hatten diese auch ein bisschen Proviant dabei :P , sodass wir eine erholsame Rast an der schönen Anlegestelle einlegen konnten :D .

Die Geschichte sowie die Rätselidee ist klasse 8-) und hat auch bis zu dem befreundeten Piraten gut gekappt, aber wie die 2 Glückspilze schon schrieben, war dann der Wurm drin, bzw. der neue Clue weist da u.E. eindeutig die falsche Drehrichtung auf. Aber wir konnten unser nächstes Ziel ja schon erahnen und so kamen wir ohne Umwege dort an. Nach kurzer Rast ging es auf Boxensuche, aber auch da haderten wir mir der Angabe :? und waren dann auch bei der Boxensuche recht verunsichert. Unser Boot schlingerte einige Zeit durch die Gegend bis wir mit vereinten Kräften die Box mit dem tollen Stempel in ihrem schönen Versteck fanden :D :D :D :D .

So wurden es letztendlich ein wenig mehr als 11 km, aber nichtsdestotrotz hat uns die Tour super gut gefallen!!! :D :D
Leider ist der empfohlene Landgasthof auf unbestimmte Zeit geschlossen, aber wir haben es uns dann im Schützenhaus in Annweiler gut gehen lassen. :lol:

Herzlichen Dank für diese herrliche Bootsfahrt und viele Grüße an den Rest der Crew!
Solveigh

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Beitragvon GiveMeFive » 04.06.2018 17:59

Hallo liebe NeuVoPi, hallo liebes Forum

Eine Seefahrt in unbekannte Gewässer war früher schon ein heikles Unterfangen. Das fängt schon bei der Vorbereitung an. Ist die Reise nun 7 km oder 11 km lang? Welche Seeroute ist denn nun die richtige? (Achtung es gibt 2 Adler). Auch die Startkoordinate kann nicht richtig sein. :roll:

Nun im richtigen Fahrwasser, folgten wir sehr lange einem wunderschönen, urwaldähnlichen Pfad. Diesem würden wir gerne das Prädikat „Path of the Year 2018“ verleihen. Leider endete dieser, mündete aber auf eine Insel ein, wo wir auch anlegten, um unseren Proviant aufzubrauchen. Auch im Anschluss war der Wind günstig und mit vollen Segeln steuerten wir unserem Ziel entgegen. (Sehr zu Empfehlen: An der Stelle, wo Käptn BlauVolf seine Pi verlor, sollte man mal einen Blick über die Klippen werfen.) Die Richtungswechsel klappten
bis dahin wunderbar und wir kamen souverän am „Holzklotz am Bein“ an.

Allerdings kamen wir mit der folgenden nautischen Berechnung gar nicht mehr zurecht, die „(A + 1) x D = (___ + 1 ) x ___ = ____ Strich nach Steuerbord“ hätte uns unweigerlich in Untiefen geführt. :cry: Das Ruder lag nun schwer in der Hand, aber hier half nun der geniale Einfall von Matrose Jürgen mal in dem alten 11km-Clue nachzuschauen. Mit der dortigen Berechnung kamen wir zielgenau zum Gebilde, welches Herzen höher schlagen lassen soll. :wink: Definitiv gab es dort eine Brise Erfrischung und viel Informationen eines Unterstützungsvereins. :)

Dank guter Sicht war die Weiterfahrt ab hier kein Problem, doch schon am Zollbalken wartete ein weiterer Fehler auf uns. :x Hier hat wohl die Steuerbord/Backbord-Schwäche zugeschlagen. Wir probierten die Alternative aus und landeten unversehens am kleinen Häuschen. Was dann folgte, könnte man auch als kleine Odyseefahrt bezeichnen. :mrgreen:

Da hier unsere neue Kursberechnung kein plausibles Fahrwasser aufzeigte, setzten wir die Rettungsboote aus und suchten die Gegend in alle Himmelrichtungen ab. Erst später, nach einem Blick auf die Seekarte, hatten wir eine Vermutung, schipperten dort hin und wir wurden für unsere Mühen mit dem Fund der Schatzkiste reichlich belohnt. :D

Auf jeden Fall blieb es nur bei zwei Fehlern im Logbuch, die wir aber nachträglich (hoffentlich richtig) eintragen konnten. :wink:

Lieber Käptn, lieber Smutje, diese Seefahrt war auf alle Fälle sehr heiter und das Seemannsgarn ausgesprochen lustig beschrieben.

Viele liebe Grüße an unsere Crew Britta&Jürgen und Solveigh. Wir wünschen euch immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel. :lol:

Es grüßen die Leichtmatrosen Sylvia und Mathias von der Waterkante.

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Re: PS - Käpt'n BlauVolf und das verschwunde Wasser

Beitragvon Britta und Jürgen » 04.06.2018 18:32

Navigieren, kontrollieren, justieren, recherchieren all das musste unsere (unerfahrene) Crew bestehend aus fünf Landratten : Sylvia, Solveigh, Britta, Mathias und Jürgen und einem Schiffshund auf dieser langen Odyssee .....Homer lässt grüßen... bewältigen.
Am Ladehafen nahm unser Boot doch recht schnell Fahrt auf; das Ruder ließ sich noch leicht bedienen, die Stromschnellen wurden gut gemeistert; "elegant" wurden gefährliche Klippen umschifft...
Ausgestattet mit "alter" und "neuer" Seekarte kamen wir unserem Zwischenhafen Meile für Meile näher....An diesem Provianthafen , der uns keine Kopfschmerzen verursachte :o, gönnten wir uns eine längeren Aufenthalt....und selbst das gefräßige Tier wurde durch unsere Enya in seine Steine verwiesen...... :lol:
Je weiter wir in Richtung Zielhafen kamen, umso mehr hatten wir Probleme mit der "neuen" Seekarte, auch die angegebenen Meilen stimmten nicht mehr....

Gott sie Dank konnten wir in der Ferne das "Gebilde"( Lampe war kaputt) ausmachen, ein Objekt ,das so manchen Seebären vor dem Ertrinken retten kann.. Rein zufällig wurden wir an dieser Stelle auch noch mit Flüssigkeiten versorgt; der Rum war leider schon weg...... :roll:

Das Häuschen der Eingeborenen war schnell entdeckt, aber der "Fels" wollte sich auch uns nicht zeigen .
Der Sand in der Eieruhr rieselte unaufhörlich weiter ......bis unser Navigator Mathias auf einer "neueren" Seekarte ein Zeichen fand...das Zeichen führte uns - DANK Hilfe von "Ausguck Matrose Solveigh - zum Zebra :?: Baum..

Danke an Andreas für diese tolle Geschichte und Ideenreichtum, ohne dich hätten wir nie die Weite dieser phantastischen Welt entdeckt. :D
Schön, dass Pia und Volker die Letterboxer an diesem ausgefallenen Geschenk teilhaben lassen. :D

Am Trockendock in 15 Meilen Entfernung, kehrten wir in eine Schenke ein und sprachen noch lange über diesen tollen Tag..... :D

Britta und Jürgen
mit dem tollkühnen Hund Enya :wink:


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